Übergang Schule-Beruf gelingt – Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) unterstützt beim Übergang von Schule in den Beruf und bietet ein einheitliches Übergangssystem für alle Schülerinnen und Schüler in NRW. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule überganslos eine Anschlussperspektive für eine Ausbildung oder das Abitur an einer gymnasialen Oberstufe oder einem Berufskolleg zu eröffnen und durch eine frühe Koordinierung unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Dieses Ziel wird in einer konkreten und individuellen Anschlussvereinbarung dokumentiert. Jugendliche und ihre Eltern werden dabei auf dem Weg in die Berufswelt unterstützt. Neben der Ermittlung und Förderung von Potenzialen und berufsrelevanten Kompetenzen gehören dazu gezielte Praktika in Betrieben, um verschiedene Berufsfelder zu erkunden und eine kompetente Berufswahl zu ermöglichen. Dabei wird die Bedeutung der Berufsausbildung mit attraktiven Zukunftschancen im dualen System betont.

Schülerinnen und Schüler, die im Prozess der Berufsorientierung eine besondere Förderung benötigen, können an Praxiskursen teilnehmen. Jugendliche mit Behinderung und/oder Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation, Sehen und Sprache haben die Möglichkeit, die KAoA-STAR-Angebote zu nutzen, die sie entsprechend ihrer individuellen Bedarfe beim Übergang in den Beruf unterstützen.

Auf der nächsten Seite können Sie die einzelnen Bausteine der Berufswahlvorbereitung an der Carl-Kraemer-Realschule sehen.