In der klassischen Realschule wurde seit dem Schuljahr 2016/17 für Schulen im ländlichen Raum zur Aufrechterhaltung eines umfassenden Schulangebots für alle Kinder im Stadtgebiet und darüber hinaus zusätzlich eine Lösung geschaffen, die eine gemeinsame, integrative Beschulung nach klar festgelegten Richtlinien ermöglicht (§ 132c Schulgesetz).

Das heißt:

Die Carl-Kraemer-Realschule ist und bleibt Realschule und der Unterricht erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen der Realschule.

Zusätzlich wurde ab der Jahrgangsstufe 7 ein Hauptschulbildungsgang eingeführt, der integrativ im Klassenverband mit unterschiedlichen Leistungsniveaus und Leistungsbewertungskriterien durchgeführt wird. Die Schule entscheidet, in welchen Fächern auch äußerlich differenziert werden kann. Auf diese Weise werden für alle Schülerinnen und Schüler Perspektiven auf einen erfolgreichen Schulabschluss und damit die Voraussetzungen für unterschiedliche Bildungswege gewährleistet.

In einem auf den Ausgleich von Schwächen und Förderung von Stärken ausgerichteten Förderkonzept wird allen Schülern ermöglicht, bestmögliche Leistungen und Abschlüsse zu erzielen.

Dabei wird in besonderer Weise Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern gelegt, die durch die Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrags wesentlich zum Schulerfolg ihrer Kinder beitragen.